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Gute Luft statt CO2
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Gute Luft statt CO2

Wie gut sich der Holzbau für die Nachverdichtung des Bestands eignet, zeigt der Münchner Bürostandort aer. Der neue Lebenszyklus bringt dem Gebäude ein Drittel mehr Arbeitsfläche, klimaneutralen Betrieb und jede Menge eingespartes CO2.

Die Vorzeichen für die groß angelegte Umgestaltung an Münchens Fritz-Schäffer-Straße 9 waren nicht die besten. Gerade, als man mit den Planungen zur Revitalisierung des Altbaus aus den 1990er-Jahren beginnen wollte, setzte die Corona-Pandemie alle Vorhersehbarkeiten außer Kraft. Die Baupreise explodierten und Lieferengpässe machten eine sinnvolle Projektierung unmöglich. Erschwerend kam hinzu, dass die Bestandsunterlagen zum FritzNeun, wie das Objekt zuvor hieß, kaum zugänglich waren und der Alleinmieter Allianz vorab keine Begehungen zuließ. Klar war: Das in die Jahre gekommene Bürogebäude eignete sich nicht für eine Nutzung durch mehrere Mieter und entsprach auch nicht mehr den technischen und wirtschaftlichen Anforderungen unserer Zeit.

Aer München, OLIV Architekten, FritzNeun, Holzbau, Transformation, Revitalisierung, Umnutzung
Die neue Magistrale im aer München verbindet alle Gebäudeteile und ist ein Glanzstück des modernen Holzbaus. (Foto: Philipp Klak)

Dennoch sollte das architektonische Erbe von Lauber+Wöhr, den Planern des ursprünglichen Komplexes, im neuen Entwurf ablesbar und so für die Nachwelt erhalten bleiben. „Diese Gratwanderung zwischen Erhalt und kreativer Neugestaltung war eine der größten Herausforderungen dieses Projekts“, erklärt Marcus Beuerlein, Gesellschafter von OLIV Architekten, die 2020 vom Immobilienkonzern Hines mit der Umgestaltung beauftragt wurden.

Den Bestand kreativ weiterdenken

Wie gut dieser Spagat zwischen Alt und Neu gelungen ist, zeigt sich schon allein an der Aufstockung der Eingangsrotunde, dem sogenannten aer Head. 

Aer München, OLIV Architekten, FritzNeun, Holzbau, Transformation, Revitalisierung, Umnutzung
Die aufgestockte Eingangsrotunde verstärkt die ikonische Wirkung des runden Baukörpers. (Foto: Edzard Probst)

Mit der leicht zurückversetzten Scheibe auf dem bestehenden Baukörper wird die ikonische Wirkung des runden „Hauptes“ verstärkt. Zugleich zeugt das Ergebnis von einer gestalterischen Eigenständigkeit, die den Bestand weiterdenkt und in eine zeitgemäße Ästhetik übersetzt.

Die schnelle und flexible Bauweise mit Holz ist vor allem bei Nachverdichtungsprojekten von Vorteil.

Marcus Beuerlein, Gesellschafter von OLIV Architekten

Die Holzlamellen als Brise Soleil verschweißen den Bestand mit dem Neubau zu einer natürlichen Einheit. Während diese Aufstockung in mineralischer Bauweise erfolgte, setzten die Planer bei den anderen Maßnahmen auf die konstruktive Holzbauweise. Dabei wählten sie gemeinsam mit den Tragwerksplanern von PIRMIN JUNG unterschiedliche Konstruktionen, die sich für die jeweiligen Situationen am besten eigneten. 

Aer München, OLIV Architekten, FritzNeun, Holzbau, Transformation, Revitalisierung, Umnutzung
Durch die Umnutzung des ehamaligen FritzNeun von Lauber +Wöhr blieb der kulturelle und historische Wert des Gebäuden erhalten. (Foto: Edzard Probst)

Durch den Einsatz von Holz und den klimaneutralen Betrieb wird das aer heute als eine der nachhaltigsten Büroimmobilien Münchens gehandelt.

Größere, flexiblere Flächen

Die wohl wichtigste Aufgabe dieser Revitalisierung bestand darin, die verfügbaren Arbeitsflächen von 32.000 auf über 42.000 Quadratmeter zu erhöhen und sie flexibel nutzbar zu machen. Dies gelang, indem man einerseits den großzügigen Luftraum in den drei repräsentativen Atrien verkleinerte und damit die jeweiligen Geschosse für eine unabhängige Nutzung adaptierte. 

Weitere Büros ließen sich durch die Aufstockung der Freiräume zwischen den vier Satellitenbauten generieren. Um den Komplex zu erweitern, ohne ihn in seiner Außenwirkung groß zu verändern, schloss man bestehende Freiräume.

Aer München, OLIV Architekten, FritzNeun, Holzbau, Transformation, Revitalisierung, Umnutzung
Alt und Neu fügt sich sehr harmonisch in einander. (Foto: Philipp Klak)

In gewisser Weise hat man die Luft aus dem Bestand rausgelassen und mit der neuen Magistrale viel neuen Luftraum geschaffen. Der Gebäudename aer ist also durchaus passend.

Eine neue Verbindung

Mit der aer Hall kam eine neue, lichtdurchflutete Magistrale hinzu, die alle Gebäudeteile auf kurzen Wegen miteinander verbindet. Das aus Brettschichtholz-Dreiecken bestehende Dachtragwerk wird von imposanten, elf Meter hohen V-Stützen getragen. Dieser ausdrucksstarke Holzbau sorgt nicht nur für eine effiziente Erschließung, er wird auch zum „identitätsstiftenden Element“, wie Beuerlein es formuliert.

Die Anforderungen an den repräsentativen Holzbau waren entsprechend groß. Für die Tragwerksplaner lag die Krux vor allem in den Anschlüssen und Kreuzungspunkten. 

Aer München, OLIV Architekten, FritzNeun, Holzbau, Transformation, Revitalisierung, Umnutzung
Für die Tragwerksplaner lag die Krux vor allem in den Anschlüssen und Kreuzungspunkten des Brettschichtholz-Rasters. (Foto: Philipp Klak)

„Die Verbindungen zwischen den Holzbauteilen sind allesamt nicht sichtbar, die sternförmigen Knoten mussten mit bis zu vier Stäben an die Hauptträger angeschlossen werden“, erklärt Tragwerksplaner Christoph Roderer von PIRMIN JUNG. Auch die jeweiligen Schnittstellen zum Bestand hätten einiges an zusätzlicher Detailplanung erfordert.

Viele Vorteile durch Holzbau

Dem gegenüber stehen die vielen Vorteile, die der Naturbaustoff in der Nachverdichtung bietet. „Beim Bauen im Bestand kann das Holz seine Stärken voll ausspielen, da diese leichte Bauweise die zusätzlichen Lasten auf ein Minimum reduziert“, sagt Roderer. Dadurch ließen sich aufwändige und teure Verstärkungsmaßnahmen vermeiden. Die trockene Bauweise mit der hohen Vorfertigung sorgt außerdem für kurze Bauzeiten.

Aer München, OLIV Architekten, FritzNeun, Holzbau, Transformation, Revitalisierung, Umnutzung
Durch das Bauen mit Holz ließen sich aufwändige und teure Verstärkungsmaßnahmen vermeiden. (Foto: Philipp Klak)

Beim Bauen im Bestand kann das Holz seine Stärken voll ausspielen, da diese leichte Bauweise die zusätzlichen Lasten auf ein Minimum reduziert.

Christoph Roderer, Tragwerksplaner von PIRMIN JUNG

Für Architekt Beuerlein ist der Holzbau in erster Linie eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Bauweisen.Tatsächlich erzeugt Holz in der Produktion weniger schädliche Emissionen als mineralische Baustoffe, und zusätzlich bindet es langfristig CO2. Und er ergänzt: „Die schnelle und flexible Bauweise mit Holz ist vor allem bei Nachverdichtungsprojekten von Vorteil.“

Insgesamt zeigt das Projekt, welchen Mehrwert das Revitalisieren bestehender Substanz bringt. Hätte man früher bei einem Abriss nicht lange gezögert, wird der Baubestand in Zeiten der Klimakrise immer mehr zur geschätzten Ressource. „Die Umnutzung bestehender Gebäude hat nicht nur ökologische und ökonomische Vorteile“, präzisiert Beuerlein, „auch der kulturelle und historische Wert von Gebäuden bleibt dadurch erhalten.“

Dank der bedachtsamen Umgestaltung hat sich das einstige FritzNeun nicht in Luft aufgelöst, sondern manifestiert sich in ertüchtigter und weitergedachter Form im aer München.

Text: Gertraud Gerst
Fotos: OLIV Architekten, Philipp Klak, Edzard Probst

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